5. Juli 2010
4. Juli 2010
The ultimate birthday cake
The good thing about it is that it's relatively light... it may look like a whipped cream, but the filling consists mainly of yoghurt, so you don't feel like a thousand pounds after eating it.
You will need:
- a baked pastry case (sponge) (zu deutsch: Biskuitboden), either self-baken or bought; cut horizontally into 2 or 3 slices
- 200 gr of white chocolate
- 2 eggs (white and yolk seperated)
- 750 gr really good and fresh strawberries
- 500 gr yoghurt
- 50 gr sugar
- 6 slices gelatin
- 1 tblsp citron juice
How to do it:
- let the chocolate melt in a double boiler
- stir eggyolks and sugar until creamy, then add chocolate, yoghurt, citron juice and stir
- liquidate the gelatin and add
- whisk stiff the eggwhites and add
- clean the strawberries and cut them into half.
Cover each slice of the pastry case with strawberries, then add the filling. Put one on another, then cover the whole cake with the yoghurt mixture. Decorate generously with strawberries and everything you want and voilà - there is your cake!
Language change
Next post following sooon...
Edit: As I'm no native speaker, excuse my mistakes :)
24. März 2010
Orangen-Pute
Orangen-Pute
Das Rezept funktioniert mit einer ganzen Pute genauso gut wie mit einer Keule. Nur mit Haut sollte es sein. Die Safran-Orangen machen daraus ein wirkliches Festtags-Essen, das dabei aber nicht zu schwer wird :)
Man braucht für 10 Personen:
2,5 - 3 kg Putenkeule oder Braten
1 Liter Geflügelbrühe
4 EL Aprikosenmarmelade
Saucenbinder
Cayennepfeffer
Butter zerlassen, Safran unterrühren. Orangenschale dünn abreiben. Eine Orange in dünne Scheiben schneiden.
Pute waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Innen auch mit der abgeriebenen Orangenschale. Brusthaut von der Öffnung her vorsichtig etwas ablösen. Orangenscheiben durch die Safranbutter ziehen, salzen, pfeffern und unter die Haut schieben. Restliche Orange vierteln, in die Pute geben.
Pute auf die Fettfangschale legen. Mit der restlichen Safranbutter bepinseln. Lose mit Alufolie abdecken. Auf der untersten Schiene bei 180°C ca. 3-3 ½ Std. braten. Dabei nach und nach Geflügelbrühe angiessen und den Braten regelmäßig mit Bratensud beschöpfen. Nach der Hälfte der Bratzeit Folie abnehmen.
Pute im ausgeschalteten Ofen warmstellen. Bratensud in einen Topf sieben, eventuell entfetten. Marsala und Marmelade zugeben, ca. 5 Min. köcheln lassen, binden und abschmecken.
Bon appetit!
11. März 2010
Lachsröllchen
Eine Vorspeise vom letzten Weihnachtessen:
Lachsröllchen
aus Crêpe-Teig, Kräuterfrischkäse und Räucherlachs
Das Tolle an dieser Vorspeise ist, dass man sie problemlos am Tag vorher vorbereiten kann. Durch eine Nacht im Kühlschrank wird sie eher besser, weil man die Rollen dann leichter aufschneiden kann.
Man braucht für 4 Portionen:
150 gr Mehl
125 ml Milch
4 Eier
Salz
2 Packungen Räucherlachs
eine Packung Kräuterfrischkäse
Aus Mehl, Milch, Eiern und Salz einen relativ dünnflüssigen Teig herstellen. In heißer Butter zu 3-4 sehr dünnen Crêpes backen und diese auskühlen lassen. Die
Crêpes dünn mit Frischkäse bestreichen und mit Lachs belegen, danach sehr eng rollen. Mit Frischhaltefolie einwickeln und eine Nacht in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Essen mit einem scharfen Messer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Dazu passt Baguette. Wer noch besonders viel Zeit und Muße hat, kann den Kräuterfrischkäse auch selbst machen, indem er normalen Frischkäse mit vielen klein gehackten Kräutern vermischt. Besonders Dill passt zu Lachs sehr gut.
Bon appetit!
22. Februar 2010
Lachs mit Süßkartoffel-Püree
Heute gabs mal was anderes:
Gedämpfter Lachs mit Auberginen-Scheiben und Süßkartoffel-Püree
... die Süßkartoffeln hatten heute Premiere in meiner Küche, und sie haben mich überzeugt! Zudem hat die Zubereitung nur 20 Minuten gedauert, was dieses Gericht auch absolut alltagstauglich macht. Um den Lachs so zuzubereiten, braucht man aber einen Dämpfkorb oder Dämpf-Einsatz für einen Topf. Ich habe einen thailändischen Bambus-Dämpfkorb mit zwei Etagen. So etwas ist nicht teuer (ca. 12 Euro im asiatischen Supermarkt) und man kann damit alle Arten von Gemüse und Fisch, aber auch Geflügel sehr schnell und absolut fettfrei zubereiten. Für mich hat er sich jedenfalls bewährt. Los gehts!
Zutaten für eine Person:
1 Lachssteak
1 Süßkartoffel
ein Stückchen Butter
1 EL Crème légère
1 EL gemischte Kräuter (TK)
1 kleine Aubergine
1 EL Olivenöl
1 TL Garam masala
Und so geht das:
Das Lachssteak von beiden Seiten mit dem Garam masala einreiben. In einer kleinen Pfanne 2 Finger breit Wasser zum kochen bringen und den Lachs in dem Dämpfkorb hineinstellen. Es dauert ungefähr 10-15 Minuten, bis er durch ist (je nach Dicke). Man muss dabei immer mal wieder kontrollieren, ob man nicht Wasser nachgießen muss.
Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser gute 10 Minuten kochen. Das Wasser abgießen und die Stücke mit einem Karoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Das Stück Butter, die Crème légère und die Kräuter unterrühren und anschließend salzen.
Aus der Aubergine in der Mitte zwei Scheiben schneiden (da bleibt also einiges übrig, das wird aber beim morgigen Mittagessen verarbeitet) und sie in sehr heißem Olivenöl mit ein wenig Knoblauch, Salz und Pfeffer knusprig anbraten.
Alles auf einem Teller anrichten und fertig!
Bon appetit!
21. Februar 2010
Lamm à la provencale

Lamm à la provencale
nach spontaner Eigenkreation ;)
Man braucht für 2 Personen:
400 gr Lammkotelett
3 Karotten
1 Bund frische Kräuter der Provence
1 Zwiebel
1 Flasche kräftigen Rotwein
1 Becher crème fraîche
etwas dunklen Saucenbinder
Kartoffeln
Réalisation:
Die Kartoffeln schälen und kochen.
Die Kräuter der Provence werden kurz gewaschen. Etwa die Hälfte davon von den Stilen befreien und klein hacken, beiseite stellen. Die Karotten werden ebenfalls gewaschen und in Scheibchen geschnitten, die Zwiebel sehr fein gehackt.
Das Lammfleisch wird in der heißen Pfanne angebraten, bis es außen ein bisschen knusprig, innen aber noch rosé ist. Das funktioniert bei mir am besten, wenn man die Pfanne ganz heiß werden lässt, das Fleisch dann von beiden Seiten etwa 2 Minuten braten lässen und anschließend die Hitze runterdreht. Bei kleinerer Flamme lässt man es noch etwa 10 Minuten durchziehen und wendet es dabei immer wieder. Dabei legt man den Teil der Kräuter, der nicht gehackt, ist, einfach auf das Fleisch und schließt den Deckel. Dann kann man es herausnehmen. Die ganzen Kräuter braucht man danach nicht mehr.
Anschließend gibt man die Karottenscheibchen mit einer Tasse Rotwein in die Pfanne und lässt sie im Rotwein kochen. Dabei wird ihre Farbe viel dunkler, das macht aber nichts. Wenn die Karotten noch ein bisschen knackig, aber schon durch sind, wird vom Wein nicht mehr viel übrig sein. Jetzt kommen die Zwiebeln hinzu, die man mit ein bisschen Butter anbraten lässt. Dazu gibt man die gehackten Kräuter der Provence und gießt schließlich alles mit 1/4 Liter Rotwein auf. Die Créme fraîche einrühren, salzen, pfeffern und etwas andicken. Anschließend das Fleisch in die Sauce geben und alles nochmal warm werden lassen.
Bon appetit!
15. Februar 2010
Entenbrust
Entenbrust in Rotweinsauce (auf dem Bild mit selbstgemachten Spätzle)
Man nehme für 3 Personen:
ca 2 große Entenbrüste
Rotwein
eine Schalotte oder 1/2 helle Zwiebel
ein Stückchen Butter
dunklen Saucenbinder
50 ml Orangensaft
Sahne / saure Sahne / Sahneersatz / Joghurt
Zuerst das Fleisch:
Die Entenbrüste werden auf der Fettseite leicht eingeritzt. Dann in einer Pfanne einen Finger breit Wasser zum Kochen bringen und die Entenbrüste mit der Fettseite nach unten hineinlegen. Jetzt 10 Minuten warten. Danach ist das Wasser verdampft und das Fett der Ente hat sich soweit gelöst, dass sie nun in ihrem eigenen Fett brät, man braucht also kein zusätzliches Fett! Wenn die Fettseite kross angebraten ist, umdrehen und weiterbraten, bis das Innere noch leicht rosa ist. Salzen, pfeffern, beiseite stellen.
Und eine Variation der idiotensicheren Sauce:
Wieder Zwiebel oder Schalotte schälen und würfeln, in Butter glasig andünsten. Jetzt kommt das Ablöschen-Spiel mit dem Rotwein: 2-3mal soviel Wein zugießen, bis die Zwiebeln damit bedeckt sind und einkochen lassen. Anschließend den Fleischsaft von der Ente zugeben und 1/4 Liter Rotwein zugießen. Die Variation: Orangensaft! Orangen passen geschmacklich hervorragend zu Ente und die Farbe der Sauce wird auch schön.
Die wird jetzt noch mit Saucenbinder gebunden, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und ist schon fertig.
Dazu passen Spätzle, Kartoffeln oder frische Nudeln.
Bon appetit!
Weiße Trüffel
Trüffel-Pralinen selbst machen
geht ganz leicht!
Man braucht:
200 gr weiße Schokolade
50 gr Butter
2 EL Rum
Backkakao
So gehts:
Im Wasserbad Schokolade und Butter zum Schmelzen bringen, dann den Rum zufügen und das Ganze mit dem Schneebesen einmal kräftig durchrühren, bis die Butter sich mit der Schokolade verbunden hat. Die Masse auf einen Suppenteller gießen (sie muss relativ flach sein) und in den Kühlschrank stellen. Nach etwa einer halben Stunde mit zwei Teelöffeln kleine Portionen ausstechen und in Backkakao wälzen. Anschließend für einen halben Tag in den Kühlschrank stellen, bis sie fest sind.
Schmeckt immer, als ob sie wahnsinnig teuer sind, ist aber eigentlich recht simpel :)
11. Februar 2010
Rotbarsch mit Salzkartoffen
Man braucht für 2 Personen:
400 gr Rotbarsch
Kartoffeln, so viel wie man essen will
1 Schalotte oder 1/2 weiße Zwiebel
Weißwein
Sahne / Saure Sahne / Sahneersatz / Joghurt (je nachdem, wie viele Kalorien es haben darf ;))
ein Stückchen Butter
Und so gehts:
Erstmal die Kartoffeln schälen und im Salzwasser kochen. Den Fisch salzen und pfeffern, anbraten.
Und die idiotensichere Sauce: die Schalotte schälen und klein hacken, anschließend in einer Kasserolle mit etwas Butter anbraten. Sobald sie "glasig" sind, Stück für Stück mit Weißwein aufgießen (so dass die Schalotten gerade mit Wein bedeckt sind) und einkochen lassen. Nach dreimal einkochen jetzt 1/4 Liter Weißwein nachgießen, dann ca 150 ml Sahne oder den Ersatz dazu geben. Ein bisschen warten, mit Salz und Pfeffer, evtl auch Kräuter der Provence würzen. Mit Saußenbinder / Maismehl / Stärke / Mehlschwitze (was gerade im Haus ist) leicht binden. Alles auf einen Teller und
Bon Appetit!
... als Wein zum kochen und danach auch zum trinken eignet sich beispielsweise Muscadet oder Chardonnay, einen Sauvignon würde ich eher nicht nehmen. Ist aber persönlicher Geschmack :)
10. Februar 2010
Schweinefilet mit Mini-Spargel
Ab jetzt wird häufiger gebloggt... ich mache mal den Anfang. Heute gab es Schweinefilet mit Mini-Spargel. Das ist eine speziell kleine Sorte grüner Spargel aus Thailand, den ich zufällig gestern in der Metro gefunden habe. Statt dessen geht natürlich auch normaler Spargel oder auch grüne Bohnen, wenn keine Spargelsaison ist. Ab zum Rezept:
Zutaten für vier Portionen
1 Schweinefilet
1/4 l Weißwein
5 EL dunkler Balsamico
1 TL Honig
Rosmarin, frisch oder getrocknet und geschnitten
etwas Olivenöl
ca 500 gr Mini-Spargel
Zubereitung:
Das Schweinefilet salzen, pfeffern und rund herum anbraten. Die Hälfte des Weins mit dem Balsamico mischen und nach und nach über das Fleisch geben, einkochen lassen. Mit Rosmarin würzen. Nach 10 Minuten bei niedriger Hitze das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einwickeln, weitere 10 Minuten ziehen lassen. Den restlichen Wein mit dem Fleischsaft aus der Pfanne und dem Honig aufkochen lassen. Anschließend das Fleisch in kleine Scheiben aufschneiden und mit der Sauce überträufeln.
Den Spargel ca. 10 Minuten in kochendem Wasser kochen, so dass er noch knackig ist.
Alles auf einem Teller anrichten, und
Bon Appetit!
5. November 2009
Bier
Heute mal ein bisschen Werbung in eigener Sache: Der folgende Artikel stammt aus meiner Kolumne, die zweimonatig auf http://www.europeandme.eu/heart-mainmenu-55/328-a-taste-of-europe erscheint. Es geht immer um ein kulinarisches Thema aus europäischer Sicht.... Heute also mal auf englisch :)
The Oktoberfest, the British Campaign for Real Ale, budget flights to Prague for cheap "pivo," legal battles over "purity" in the European courts – for better or for worse, the taste of Europe is often the taste of a frothy half litre, pint or Bavarian Maß. Here Christiane Warmbein takes us from the cradle of beer right up to the present day, with a few recipes for you to try out on an Autumn evening...
| Photo: bigfoto.com |
| A delicious glass of Pilsener... |
Beer is one of the oldest drinks on earth. Evidence of the first attempts to "brew" beer can be found in records of the Sumerians, an ancient civilisation located in Mesopotamia around 3000BC. Old bread dough is said to have got wet – at first by chance – and yeast spores in the air caused spontaneous fermentation. The first source indicating that beer was consumed in western Europe dates from 800 BC in Kulmbach, in northern Bavaria.
It was not until the 8th century AD that the first beer was brewed the way and with approximately the taste we know today: hops were used as a flavouring ingredient. The development of the art of brewing was due to the monasteries, which brewed for their own consumption. Many of them later extended their breweries and are still well-known trademarks and flourishing companies today.
The oldest and most famous brewing law was passed in 1516: the Bavarian Reinheitsgebot ("purity law"). It states that the only ingredients to be used for brewing were barley, hops and water, and it is still in force today.
After the Industrial Revolution, the development of beer became faster and more vibrant: scientists like Carl von Linde and Louis Pasteur invented new technologies such as refrigerators. Experiments with crucial micro-organisms led to modern brewing technologies. In 1842, the first Pils was served in Pilsen (then Austria, today Czech Republic). This was revolutionary, as the beer was brewed using a newly invented technique, by fermenting it slowly and using light malt.
| Photo: LuckyStarr |
| Hops growing in Hallertau, Bavaria |
In Europe, beer has long been the stuff of life. Even Kaiser Wilhelm II is reputed to have said, "Give me a woman who loves beer and I will conquer the world." However, the image and connotations of beer have varied over the centuries. The Romans considered it to be barbarian and described it as the favoured drink of enemy German tribes. Nevertheless, it was brewed and drunk in Roman provinces, too. Its alcohol content was far lower than today. For special occasions, people added other ingredients that were often toxic: examples are henbane, mandragora or jimson weed.
During the middle-ages, beer was thought of as a cheap, ordinary and lower-class drink. People who could afford it drank wine instead. Nevertheless, huge amounts of beer were consumed, and the drink was a strong element of society - especially as it was usually safer to drink than water. Even the pope accepted and allowed extra strong German beer during Lenten season.
Beer was also frequently used for medical reasons. Famous healers like Hildegard of Bingen and Paracelsus recommended a certain amount of beer as "divine medicine" to cure some diseases, such as lung illnesses and melancholy. Hildegard also commented that beer improves the complexion, and it's her writings which provide the earliest evidence of the use of hops in beer.
| Photo: The Yorck Project |
| The Beer Waitress, by Édouard Manet |
During the reign of Frederick William I. of Prussia, beer became fully socially acceptable in Central Europe and was introduced at court. That beer had become an essential part of daily life for citizens was shown by the serious reactions to attempts to raise beer prices in Bavaria. In 1888, a crowd completely destroyed one of the most traditional beer restaurants in Munich as a protest. (Fortunately, the Nockherberg restaurant was repaired and is still in use). Beer and politics seem to have become pretty closely interwoven in Germany: Otto von Bismarck once remarked, "It is a basic need of German people to complain about the government while drinking beer." But the story of beer doesn't just belong to Central Europe: the French painter Édouard Manet honoured the drink with a classic depiction in his painting The Beer Waitress. And all across Europe, folksongs attest to the popularity of beer, like these defiant lines from Somerset, England: Let gentlemen fine sit down to their wine/but we'll all of us here stick to our beer...
Beer has even had its star roles at EU level: for example, there was a major European lawsuit when Germany refused to import foreign beers that didn't conform to the German Reinheitsgebot. Discussions about the best beer can become serious issues, and foreign beer containing different ingredients from the traditional ones are generally mistrusted by Germans and Czechs.
But if you're happy to add extra ingredients to your beer, why not try a Radler? This beer cocktail is most common in southern Germany, but can also be found in northern Germany, France and Austria under different names. You can mix your own with beer and citron lemonade, both 50%.
Legend has it that Radler was invented by a Bavarian innkeeper in 1922. Being the owner of an inn about 15 km in the south of Munich that was frequently visited by cyclists, he was short of beer one day. The host didn't panic, but mixed the remaining beer with lemonade and presented this drink to the cyclists as if he had especially invented it for them so that they wouldn't have any problems cycling home because of too much beer. That's where the drink's name is from: Radler means cyclist.
This story is now considered to be a myth used as a commercial trick by the smart host: Radler actually seems to have been coined already by the end of the 19th century. But whoever created it first, Radler is a well-loved drink in Southern Germany today, and is mainly drunk in the summer during the beer garden season.
Originally mixed with dark beer, today’s Radler is made mostly with light beer. And there are a few classic variations: the Russn (= Russian), a mixture of wheat beer and citron lemonade, and Cola-Weizen, a drink made of Coke and wheat beer.
Beer is not only used for drinking. One of the benefits of barley is smoother skin, so some women eat beer barley as a medicine. Even if you don't want to go that far, you could try one of these traditional recipes which use beer to enhance their delicious flavour...
Flemish Carbonnade à la flamande
Ingredients (to serve 4 people):
800 g beef, 100 g bacon, 2 onions, 1 garlic clove, salt, 1 tbsp flour, 125 ml dark beer, 500 ml beef stock, 1 large sprig of parsley, 1 bay leaf, thyme, 1 tbsp sugar, 1 tbsp vinegar
Preparation:
| Photo: Ben Buxton |
| For best results, use a Belgian beer - Abbey Beer or Oud Bruin |
Cut the bacon into small strips and fry it in a small pan, then remove from pan. Cut the beef into small pieces and fry it in the fat from the bacon, then put it aside as well. Peel and cut the onion and garlic and brown them in the pan. Add the flour, beer and beef broth and stir them together. Now add the bay leaf, parsley, thyme, sugar and vinegar to create the sauce. Put the beef and bacon back into the sauce and let it cook in the oven at 180°C for 1 hour.
Serve with boiled potatoes.
You could then complete your beer dinner with a German winter beer dessert:
Äpfel in Bierteig mit Zimtsauce (Apples in beer dough with cinnamon sauce)
Ingredients (to serve 6 people):
4 apples, 125 g flour, 125 ml light beer, 1 tbsp oil, salt, 1 egg, 80 g sugar, 500 ml milk, 3 egg yolks, 2 tbsp sugar, 1 vanilla pod, 1 tbsp starch, 1 tbsp cinnamon, oil to fry in, icing sugar
Preparation:
Peel the apples, remove the cores and cut them into slices, ½ cm thick. Separate one egg into yolk and white. Heat the milk with the vanilla pod.
For the dough, stir together the flour, beer, 1 egg yolk, sugar and salt, and add the oil. Beat the egg white until stiff, and add it to the dough. Cover the apple slices with dough and deep-fry them in oil. Put them aside and let the excess oil drip off. Then cover them with icing sugar.
To create the sauce, mix egg yolks, cinnamon, starch and sugar in a pan and add the hot milk. Heat until boiling. Sieve it and add to the apples. Delicious!5. August 2009
Macarons à la vanille
Besonders in Paris ist man so verrückt nach Macarons, dass sich echte Streits darüber entfachen können, ob es die Besten bei Ladurée oder Pierre Hermé gibt. Diese beiden wohl berühmtesten Patissiers der Stadt überbieten sich gegenseitig mit neuen Kreationen (beispielsweise deftigte Macarons mit Gänsestopfleber als Füllung). Nach eingehenden Feldstudien ziehe ich persönlich Ladurée vor, bin aber auch bereit, mich eines Besseren überzeugen zu lassen.
Macarons auch selbst zu backen, hat entscheidende Vorteile: Man kann sie auch außerhalb von Paris (bzw. London oder anderen Metropolen, in denen sich mittlerweile Dépendancen von Ladurée finden) essen und muss nicht jedes Mal den Preis eines Abendessens im Restaurant bezahlen, um 5 kleine Macarons zu kaufen.
Das folgende Rezept kommt außerdem völlig ohne Farbstoffe aus, was für Macarons eher untypisch ist. Ich kann nur empfehlen, diese kleinen Leckereien einmal zu probieren... nicht umsonst heißt es: „You know you lived in Paris... if you can write a poem on Ladurée macarons!"
Zutaten:
3 Eiweiße
205 gr Puderzucker
125 gr fein gemahlene Mandeln
30 gr Zucker
2 TL reine Vanille (gemahlen)
75 gr süße Sahne
150 gr weiße Schokolade
25 gr Honig
Zubereitung:
Mit einem Rührgerät den Puderzucker, 1 TL Vanille und die gemahlenen Mandeln sorgfältig mischen.
Die Mischung dann durch ein feines Sieb sieben.
Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, dabei portionsweise den Zucker zugeben. Der Schnee muss so fest sein, dass das Rührgerät deutliche Spuren beim Schlagen hinterlässt.
Mit einem Holzlöffel oder Teigschaber vorsichtig die Puderzucker-Mischung unter den Eischnee geben. Das Ganze dann in eine Spritztüte füllen.
Auf ein Backblech mit Backpapier kleine Kuppeln mit etwa 3 cm Durchmesser spritzen. Am Besten funktioniert das, wenn man die Spritztüte auf das Backpapier aufsetzt und dann schräg horizontal den Teig spritzt.
In den auf 150 Grad vorgeheizten Ofen geben. Die Backzeit wird in den meisten Kochbüchern mit etwa 15 Minuten angegeben, bei mir wurde der Teig innen allerdings erst nach 45 Minuten fest. Daher einfach immer wieder probieren!
Die Füllung zubereiten: Sahne in einem Topf mit dem zweiten TL Vanille zum Kochen bringen und darin den Honig und die weiße Schokolade schmelzen. Dabei immer wieder mit einem Holzlöffel am Boden rühren, damit es nicht anbrennt. Die so entstandene Ganache-Mischung vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Immer zwei „Deckel“ mit einem großen Kleks Ganache zusammen kleben.






